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![]() Da staunt Joachim Thurm, Direktor des Günnewig Rheinturm Restaurants in Düsseldorf: Noch Topfit ist Deutschlands älteste Gastronomin, Tante Hertha. |
Entgegen der "Unken-Rufe" und "wilden Vorahnungen" des Geschäftsführers der Günnewig Hotels & Restaurants, Hardy R. Voges, erreichten alle Teilnehmer überpünktlich und ohne jegliche Umwege bei herrlichstem November-Wetter ihr Ziel. Dank der hervorragenden Anfahrtsbeschreibung des Hotels - überhaupt kein Problem! Und manch einer hatte gar noch die Zeit, sich unterwegs eine der berühmten (und wirklich leckeren) Thüringer Rostbratwürste einzuverleiben. Nach der durchschnittlich 5-stündigen Fahrt wurden zunächst die Zimmer in dem wunderschönen, sehr modernen und großzügigen Hotel Rennsteig Masserberg bezogen, bevor bei reichlich Kaffee die "Reise-Erlebnisse" ausgetauscht wurden. Da man aber nicht (nur) zum Vergnügen angereist war, stand am gleichen Abend um 18.30 Uhr der erste Programm-Punkt auf dem Plan (übrigens der einzige, bei die klassische Business-Kleidung gewünscht wurde). Die Bürgermeisterin von Masserberg und Geschäftsführerin der Rennsteig Kur- und Touristik GmbH, Frau Hella Seiffert hielt einen äußerst interessanten Vortrag über die Geschichte der Gemeinde Masserberg vor und Ihre Entwicklung nach der Wende. Dieser sehr interessante Vortrag sorgte während des anschließenden Abendessens noch lange für Gesprächsstoff. Bei welchem Thema – wenn man sich denn nicht gerade zu Hause aufhält – sind sich selbst Rheinländer aus Düsseldorf, Köln und Bonn vollkommen einig? Na klar, beim Karneval – erst recht am 11. 11. Und so verlagerte die Gruppe nach dem Abendessen ihren Standort in die Fliegerbar, aus der schon unüberhörbar Tanzmusik erklang. Ruckzuck war die Bar in rheinländischer Hand und es erklangen die klassischen Karnevals-Evergreens und es wurde kräftig geschunkelt. Der nächste Tag begann neben dem leckeren Frühstück mit "Walking für Jedermann" oder "Tai Chi" – glücklicherweise auf freiwilliger Basis. Wider Erwarten fanden sich doch drei bis vier Teilnehmer zumindest beim Walking ein. Während des Vormittags wurde es dann doch etwas ernster. Tagung stand auf dem Plan - mit ernsten Themen. Nachdem die Köpfe geraucht hatten und der Magen wieder gefüllt war, gab es am frühen Nachmittag eine "Abkühlung" bei der gut 2-stündigen Wanderung in den Thüringer Wald. Leider lag dabei - im Gegensatz zum Vortag - die Luftfeuchtigkeit bei gut 100 %. Das lag aber nicht daran, daß die Günnewig-Direktoren nicht artig waren oder ihre Teller nicht leergegessen hatten. Wie Wanderführer Heiko versicherte, war das für Masserberg das ganz normaaaaaaaaaale November-Wetter. |
![]() Das Kurhaus in Masserberg
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Bei der geführten Tour wurde auch das alte Kurhaus von Masserberg besichtigt. Frau Seiffert hatte es sich nicht nehmen lassen, die Gruppe selbst durch das Haus zu führen. Das Gebäude und die komplette Einrichtung stammt aus dem Jahr 1906.
Die wunderschönen alten Öfen in der Küche, die nach wie vor blitz blank polierten silbernen Kaffeekännchen - einfach beeindruckend.
Das Kurhaus wird heute noch bewirtschaftet. Von der 91jährigen Tante Hertha!
Jeden Sonntag backt Sie noch frische, herrlich duftende Kuchen und brüht den Kaffee wie zu Omas Zeiten (keine Kaffeemaschine!). Und bei den Gästen und Klinik-Patienten findet sie dankbare Abnehmer. Wie am nächsten Tag bekannt wurde, ist Tante Hertha die älteste Gastronomin Deutschlands!
Auf Grund des großen Interesses wurde der nachfolgende Programmpunkt etwas nach hinten verschoben. So nutzen einige Teilnehmer die Möglichkeit und genossen das hervorragende Angebot im Badehaus (kann man nicht beschreiben - muss man dabei gewesen sein). |
![]() Die Prof. Volhard Klinik |
Am Abend gab es noch eine Besichtigung der Prof. Volhard Klinik - ein äußerst beeindruckendes Gebäude bzw. Architektur. Sehr hell, viele Etagen oder Ebenen, ebenso modern eingerichtet wie das Hotel Rennsteig und ein riesiger Stahlträger innerhalb des Hauses über die gesamte Höhe des Gebäudes. Hier können die Patienten - die hier Gäste genannt werden - wirklich vergessen, dass sie sich in einer Rehabilitations-Klinik befinden. Der Abend endete bei einem leckeren Rennsteig-Buffet mit rustikalen Spezialitäten der Region. Am darauffolgenden Vormittag war nochmals Tagung angesagt, bevor dann die Hotelmanager erneut mutierten: Zu Glücksfeen – Harry Potter und Ulla Kock am Brink lassen grüßen. Bis vor wenigen Wochen fand ein Preisausschreiben von den Düsseldorfer Gastronomie-Betrieben Günnewig Rheinturm Restaurants, Günnewig Haus Deichgraf und Günnewig Catering statt. Nun hieß es, die Gewinner zu ermitteln. Damit war die "Arbeit" vollbracht. Nach einem abschließenden Mittagessen wurde die Heimreise angetreten. Und was hat's gebracht? Die Günnewig-Direktoren könnten sich an diese Art von Direktoren-Meeting absolut gewöhnen. Anmerkung der Redaktion: Alle Teilnehmer haben auch den Rückweg problemlos gefunden und sind trotz vorübergehenden Kälteeinbruchs wohlbehalten zu Hause angekommen.-G. Brandt- |